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Neue BEG bündelt staatliche Förderungen

Um Anträge auf staatliche Zuschüsse sowie Darlehen zu erleichtern, wurde jetzt die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) ins Leben gerufen. Diese bündelt mehrere Förderungen, sodass jetzt lediglich ein Antrag genügt. Neu sind auch zwei Förderstandards: Mit der Nachhaltigkeitsklasse „NH“ für den Neubau sowie der Effizienzhausklasse „EE“ für die Nutzung Erneuerbarer Energien erhalten Bauherren ab Juli 2021 noch höhere Zuschüsse.

Seit Anfang des Jahres erhalten Bauherren durch die BEG attraktivere Fördermöglichkeiten. So hat sich die Bundesregierung unter anderem auf höhere Maximalbeträge bei Baubegleitungen geeinigt. Diese betragen jetzt bis zu 5.000 Euro pro Ein- beziehungsweise Zweifamilienhaus oder bis zu 20.000 Euro für jedes Mehrfamilienhaus. Dabei können Bauherren nun auch Zuschüsse unabhängig von einem Darlehen beantragen. Zudem werden weitere Tätigkeiten, wie beispielsweise Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchsoptimierung, jetzt auch eigenständig gefördert.

Neu sind auch die Nachhaltigkeitsklasse „NH“ und Effizienzhausklasse „EE“. Wer die Anforderungen hierfür erfüllt, kann die Maximalbeträge für die Tilgungszuschüsse noch einmal erheblich steigern: War bei einem KfW-Effizienzhaus 55 bisher ein Betrag von bis zu 18.000 Euro möglich, sind es ab dem 1. Juli 2021 bis zu 26.250 Euro. Bei Sanierungen hat die Bundesregierung einen sogenannten iSFP-Bonus eingeführt. So können Bauherren mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) weitere fünf Prozent Förderung erhalten. Auf diese Weise sollen der nachhaltige Bau und die Renovierung bestehender Gebäude in energetischer Sicht attraktiver gestaltet werden.

Nähere Infos zur neuen BEG finden Bauherren und Profis auf der Internetseite www.nachhaltigesbauen.de (Rubrik: Austausch/ QNG).