Unipor weiter im Aufschwung

Deutliches Umsatzplus bei Unipor-Ziegelwerken/ Unipor-Gruppe profitiert von guter Baukonjunktur

München (d-pr): 2016 war ein gutes Jahr für die bundesweite Unipor-Ziegel-Gruppe. Mit 105,4 Millionen Euro lag der berei­nigte Umsatz der acht selbstständigen Unipor-Ziegelwerke um 9,4 Prozent höher als noch 2015 (96,3 Mio.). Im gleichen Zeitraum konnte auch der Absatz um 0,2 Prozent auf rund 554 Millionen Normalformat-Einheiten (Vj.: 553 Mio.) leicht gestei­gert werden. „Technisch betrachtet sind die meisten Unipor-Mauerziegel mittlerweile im High End-Bereich angesiedelt. Das kurbelt den Umsatz naturgemäß an, selbst wenn die Anzahl verkaufter Mauerziegel praktisch gleich bleibt“, erläutert Unipor-Vorstandsvorsitzender Anton Hörl. Die Erwartungen an das laufende Baujahr fallen ebenfalls positiv aus: Stetig steigende Baugenehmigungs-Zahlen sowie der politische Trend zu höchsten Energie­standards lassen den Unipor-Vorstand auch 2017 optimis­tisch in die Zukunft blicken.

Die Baukonjunktur brummt: Lag die Zahl der fertig gestellten Wohneinheiten 2015 schon bei rund 247.000, rechnen erste Prognosen für das Jahr 2016 sogar mit knapp 300.000 Neubauten. Das ist der höchste Wert seit der Jahrtausend-Wende. Seriösen Prognosen zufolge wird es auch 2017 so weiter gehen. Von dieser Entwicklung profitiert auch die bundesweit agierende Unipor-Gruppe. Dem Marken- und Forschungsverbund sind acht mittelständische Ziegelwerke angeschlossen, die an zwölf Standorten im Bundesgebiet Hintermauerziegel produ­zieren. Alle Mitgliedswerke konnten 2016 ihre Vorjahres­umsätze er­reichen oder verbessern. Mit insgesamt 554 Millionen verkauften NF-Einheiten lagen sie auch im Absatz noch einmal über dem Ver­gleichs­wert des Vorjahres (553 Mio., +0,2 Prozent). Der bereinigte Jah­res­umsatz konnte sogar um 9,4 Prozent gesteigert werden und belief sich auf insgesamt 105,4 Millionen Euro (Vj.: 96,3 Mio.).

Hochleistungsziegel für Hochleistungswände

Allerdings nimmt die Unipor-Gruppe bezogen auf den Gesamtumsatz ein deutliches Nord-Süd-Gefälle wahr: Im Norden dominiert noch immer die zweischalige Bauweise und ein entsprechendes Produktportfolio. In südlichen Regionen mit traditionell monolithischer Bauweise bleibt der Absatz moderner Ziegelprodukte jedoch konstant hoch. Insbesondere die dämmstoffgefüllte „Coriso“-Reihe findet hier großen Anklang. Mit einem Kern aus Mineralwolle verbessern die Hochleistungsziegel sowohl die Wärme- als auch Schallschutzeigenschaften des Mauerwerkes erheblich. Das qualifiziert den modernen Wandbaustoff für den Einsatz im Mehrgeschossbau. „Mit modernen Unipor-Ziegeln lassen sich auch große Bauprojekte schnell und wirtschaftlich realisieren. Unser Produktsortiment ermöglicht zudem dank intelligenter Ergänzungskomponenten eine besonders hohe Energieeffizienz“, erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber.

Mit hochwärmedämmenden Unipor-Ziegeln lassen sich in kleingliedriger Mauerwerksbauweise energetisch anspruchsvolle Objekte planen und errichten. Die bautechnische Beratung der Unipor-Mitgliedswerke unterstützt dabei tatkräftig. Stetige Forschung und Weiterentwicklung sichern zugleich die Zukunftsfähigkeit der Wandbaustoffe. „Der Mauerziegel ist ein Traditionsbaustoff, der den Anforderungen zukünftiger Bau­generationen schon heute gewachsen ist. Wir wollen auch weiterhin Produkte entwickeln, die mit ihrem Streben nach Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung den Zeitgeist des modernen Bauwesens treffen“, so Fehlhaber.

Bauen mit System

Besonders ressourcenschonend ist auch das neueste Mitglied der Unipor-Produktfamilie: der „Silvacor“-Mauerziegel. Die Dämmstoff-Füllung dieses massiven Baustoffes besteht zu 100 Prozent aus sortenreinen Nadelholzfasern. Er ist daher besonders attraktiv für Bauherren, die einen hohen Wert auf Ökologie legen. Gleich den Coriso-Ziegeln überzeugt auch der Silvacor – laut Zulassung des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt., Z-17.1-1162) – mit Wärmeleitwerten bis zu 0,07 W/(mK). So ermöglicht er eine Bauweise bis hin zum Passivhaus-Standard. „Die ersten Bauherren konnten sich bereits persönlich von der Qualität der Silvacor-Mauerziegel überzeugen. Sie ergänzen das Unipor-Sortiment um eine besonders ökologische Wandbaustoff-Lösung“, erklärt Fehlhaber.

Neben den gefüllten Coriso- und Silvacor-Ziegeln entwickelt die Unipor-Gruppe weitere Systemprodukte, um die immer höheren energetischen Anforderungen­ zu erfüllen. So rückt der mittel­ständische Ziegelhersteller-Verbund zunehmend die Gebäude­hülle als Ganzes in den Fokus. Denn: Auch ein Wandbaustoff mit höchsten Dämmwerten kann seine Wirkung nur entfalten, wenn die Gesamtkonstruktion stimmt. Innovative System-Lösungen wie das hochwärmedämmende Deckenrandelement (DRE) oder spezielle Ringanker-Dämmschalen (RDS) gewährleisten hier ein wärme­brückenarmes Bauwerk bei zugleich überzeugender Verarbeitung. Mit dieser ausgewogenen Mischung aus altbewährten und neuartigen Ziegelprodukten sieht sich die Unipor-Gruppe auch für das Baujahr 2017 und darüber hinaus bestens gerüstet.

Über die Unipor-Ziegel-Gruppe
Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der an 12 Standorten in Deutschland produziert – mit einem bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Wohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch Sonderprodukte und eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR-Ziegelsystem“ angeboten.

Aufwärtstrend: Die acht selbstständigen Unipor-Mitgliedswerke konnten ihren bereinigten Gesamtumsatz 2016 auf 105,4 Millionen Euro steigern (+ 9,4 Prozent). Im gleichen Zeitraum setzte die Unipor-Gruppe rund 554 Millionen Normalformat-Einheiten ab, was einem leichten Plus von 0,2 Prozent entspricht (Grafik: Unipor, München).
Der mit Nadelholzfasern gedämmte „Unipor Silvacor“-Mauerziegel steht für Bestwerte bei Schall- und Wärmedämmung. Durch den Fokus auf Nachhaltigkeit und Schonung natürlicher Ressourcen sieht sich die Unipor-Gruppe bestens für die Zukunft aufgestellt (Foto: Carmen Nöth, Hammelburg).
Jahrespressekonferenz auf der BAU 2017 in München: Für die Unipor-Ziegel-Gruppe stellten Vorstandsvorsitzender Anton Hörl (li.) und Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber die aktuellen Absatz- und Umsatzzahlen sowie die neuesten Produkt-entwicklungen vor (Foto: Unipor, München).

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17.01.2017
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